Fahrt zum Mittelalterfest am 30.04.2013

Keine Frage, der spannendste Tag im April 2013, zumindest aus Sicht der Kinder. Nachdem viele Bücher über Ritter und Prinzessinnen gelesen und tolle Ritterhelme und Prinzessinnenhüte gebastelt wurden, war es endlich soweit. Schon Tage vorher gab es kein anderes Thema mehr. Das MITTELALTERFEST auf Laarbruch.

Als die Jungs mit Schwertern und Helmen „bewaffnet“ und die Mädchen mit tollen Kleidern und ihren Hüten auf dem Kopf um 08.30 Uhr in den Bus stiegen, war die Vorfreude kaum zu bremsen; es geht endlich los.

Schon auf der B9 wird klar, wir sind nicht die einzigen, die den Weg an diesem Tag finden werden. Vor uns fahren auch schon einige Reisebusse mit dem Ziel Flughafen Laarbruch – Mittelalterfest.

Bei Ankunft Brot

Als wir auf dem Parkplatz aus dem Bus steigen werden wir von einer Frau aus dem Mittelstand (Krämerin) in Empfang genommen. Auf dem Areal selbst kommen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und als ein freundlicher Bäcker uns noch selbstgebackene Rosinenbrötchen schenkt, ist die Freude groß. Zunächst noch etwas zurückhaltend, aber dann wie selbstverständlich, nehmen sich die Kinder je ein Brötchen. Sie sind noch warm und duften herrlich.

Gleich danach sitzen wir auf Strohballen um ein Lagerfeuer herum und essen die Rosinenbrötchen oder selbstbelegten Brote von zu Hause, lutschen Lutscher und trinken leckeren Saft.

Ritter, Damen, Gaukler

Gestärkt beginnen wir die Führung. Es gibt wahnsinnig viel zu bestaunen. Alte Ritterrüstungen, Helme, Schwerter und Lanzen. Aber auch die Mädchen kommen nicht zu kurz, viele Damen mit schicken Kleidern sind auch zu sehen.

Alle Kinder versuchen sich an einem Stand im Armbrustschießen. Was für ein Spaß, als auch ein paar Bilder getroffen werden.

Die Eröffnung des Marktplatzes wird genauso staunend verfolgt, wie man an verschiedenen Ständen z. B. sehen kann, wie Eisen geschlagen wird.
Ein großer Höhepunkt des Vormittags ist der Gaukler Bagatelli, der mit allen möglichen Gegenständen jonglieren (z. B. Kegeln, Feuer, Kanonenkugeln) und balancieren (Wagenrad, Schieberad) kann und die Sachen auch meistens wieder auffängt. Zwischendurch landet auch mal ein Ei in der Pfanne und wird frisch gebacken.

Viel zu schnell ging der Vormittag vorbei, denn es ist schon 11.30 Uhr. Auf geht’s zurück nach Kevelaer in den Kindergarten. Dort freuten wir uns auf ein nicht mittelalterliches Essen von Liz … :-)

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