Leuchtender Lichtblick in der dunklen Zeit

Elterninitiative Kindertagesstätte Marienkäfer e.V.

 

Leuchtender Lichtblick in der dunklen Zeit

-bunte Laternen in der Kita Marienkäfer in Schravelen-

 

Kevelaer – „Schöner als der Mond und schöner als die Sterne leuchtet auf Erden meine Laterne“ – selbst die Kleinsten sangen bei den ,,kleinen Laternenumzügen“ in der Kindertagesstätte Marienkäfer e.V. fröhlich mit, diesmal allerdings im Kita eigenem Garten.

Schon Wochen vorher wurden die Lieder geübt, die Geschichte des Heiligen Martin gelesen und farbenfrohe Laternen nach den eigenen Ideen der Kinder gebastelt. Und so leuchteten nun fantasievolle Papier- Lampen beispielsweise als Regenbogen, Einhorn, Marienkäfer und Dino um die Wette.

Damit dieser Abend Coronakonform ablaufen konnte wurde er vorher minutiös von den Erziehern geplant. So wurden die gut 40 Kita- Kinder, gemäß ihren Gruppen, am Abend zeitversetzt gebracht. In den zuvor liebevoll geschmückten Gruppenräumen gab es für sie leckere Weckmannstücke, gespendet von der Bäcker- und Konditorei Vloet, mit warmen Kakao und Mandarinen zu vernaschen. Danach gab es für die aufgeregten Kids eine kleine Überraschung in der Turnhalle – ein kurzer Film vom heiligen Mann.

Mit strahlenden Gesichtern gingen die Kinder, der jeweiligen Gruppe, dann in den von zahllosen Lichtergirlanden erleuchteten Garten. Dort durften dann die eigentlich nur zur Abholung gekommenen Eltern zur großen Überraschung und Freude den ,,kleinen Laternenumzügen“ mit Abstand beiwohnen. Musikalische Unterstützung gab es, ganz Corona gerecht, von einer Kapelle aus einer Musikbox. Danach konnten die Kinder den Abend gemütlich zu Hause ausklingen lassen.

Besondere Zeiten erfordern eben besondere Maßnahmen.

Aber vielleicht war gerade deswegen dieser St. Martin etwas ganz besonders, ein besonders toller.

Infos zur Kindertagsstätte Marienkäfer e.V.:

Beate Kaus

Zehn Marienkäfer feierten Abschied von der Kindergarten-Zeit

Kevelaer – Abschied nehmen hieß es nun für zehn Kinder der Kita Marienkäfer. Auch wenn aufgrund von Corona und der entsprechenden Hygienebestimmungen viele Aktivitäten der Vorschulkinder nicht durchgeführt werden konnten, stand für die Kita-Leiterin Beate Kaus und ihr Erzieherinnen-Team fest: Ein Abschiedsfest wird es geben! Ein Abschiedsfest, wie es bisher noch nie im Marienkäfer stattgefunden hatte. Und dafür hatten sie sich gemeinsam mit den Kindern einiges einfallen lassen. Es gab eine Schnitzeljagd und eine Olympiade, bei der die angehenden Schulkinder ihre Geschichtlichkeit beim Eierlaufen testen konnten, um die Wette rannten, sich im Sackhüpfen gemessen haben und austesteten, wer die meisten Seifenblasen pusten konnte. Erstmals wurden an diesem Tag auch die neuen Fahrzeuge auf dem im Herbst neu angelegten Parcours ausgetestet – und für super befunden! Zur Stärkung gab es zur Freude aller selbstgemachte Döner.

Güno van Leyen und Kleoland begeistern die Marienkäfer

In den vergangene Wochen konnten sich die kleinen Marienkäfer gleich über zwei besondere Veranstaltungen freuen. Erst wurde es mit Güno van Leyen musikalisch.

Güno van Leyen singt und spielt Gitarre, Kinder tanzen dazu

Der Musikpädagoge ist seit gut zwei Jahrzehnten ein gern gesehener Gast in unserer Kita. Die Kinder haben Spaß und lernen spielerisch Grundrhythmen, elementare Instrumente, Töne und Bewegungen kennen. Die Auswahl seiner Lieder, die er teilweise selbst komponiert und mit Gitarre und Handharmonika begleitet, bietet den Kindern viele Möglichkeiten mitzumachen: mit Gestik und Mimik, Tanz und Gesang aber auch mit Rhythmusinstrumenten. Es geht Güno van Leyen weniger um Unterricht als vielmehr um fröhlich erlebtes Miteinander, Spaß, Bewegung und Freude an der Möglichkeit, über Musik und die eigene Stimmen neue Formen des Ausdrucks zu entdecken. Und damit begeistert er jedes Jahr aufs Neue die Kinder, die begeistert mitsingen, -tanzen und -klatschen. 

 

„Kleoland“ wir kommen

Zwei Wochen später ging es dann zum „Kleoland“, dem Indoor-Spielplatz in Kleve. Fragt man die Kinder, was toller war – die Zugfahrt oder das Klettern und Toben – dann lautet die Antwort einhellig: „Beides!“ Denn schon der Weg dorthin ist aufregend und spannend. Zu Fuß geht es zum Bahnhof und von dort mit dem Zug drei Stationen bis nach Kleve. Nach einem kurzen Spaziergang heißt es dann „Schuhe aus und ab ins Vergnügen.“

Kinder spielen im KleolandAuf vier Ebenen wir geklettert, gesprungen, gespielt und gerutscht. Auf den gut 1.000 Quadratmetern tobten sich am Vormittag nur unsere Kinder aus, bevor später auch andere Kinder dazu gekommen sind. Um die Mittagszeit gab es ein leckeres Mittagessen zur Stärkung. Gegen 16 Uhr ging es dann wieder mit dem Zug nach Hause, wo die Eltern die müden und zufriedenen Kinder am Bahnhof erwarteten.