Danke Alfred für 20 Kita-Jahre

Nach über 20 Jahren verließ Alfred Hefeker „seinen“ Marienkäfer

Es war Liebe auf den ersten Blick – so könnte man es wohl beschreiben, wenn sich ein Elternteil bereits weit vor der Kindergartenzeit der Tochter für unseren „Marienkäfer“ engagiert. Und auch viele Jahre danach noch fest mit der Kita verbunden ist. Nach über 20 Jahren ging Alfred Hefeker nun in den wohlverdienten Ruhestand. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen und verabschiedeten „ihren“ Alfred mit einem kleinen Ständchen. Eine selbst gestaltete „Marienkäfer-Schürze“ wird den passionierten Koch immer an seine Zeit in Schravelen erinnern. Zahlreiche Eltern wünschten ihm persönlich alles Gute für die Zeit „nach der Kita“.

Im Frühjahr 1997 besichtigte das Ehepaar Alfred und Britta Hefeker den „Marienkäfer“ auf der Suche nach dem geeigneten Kindergarten für ihre Tochter Fenja. Und Alfred war so angetan von der Elterninitiative, dass er sich bereits damals aktiv in die Elternarbeit einbrachte. Zunächst nur im Garten. Doch schon bald half er überall, wo er gebraucht wurde. Ein gutes Jahr später, im August 1998, kam Fenja in den Kindergarten. Und Alfred wurde von den Eltern als Kassierer in den Vorstand gewählt. Seinen „Job“ machte er so gut, dass die Eltern ihm mehrfach ihr Vertrauen aussprachen. Von 2001 bis 2002 wurde ihm der Posten des 1. Vorsitzenden anvertraut – seine Tochter war da bereits ein Schulkind. Es sei eine schöne Zeit gewesen, wenn auch sicherlich zeitweise recht arbeitsintensiv, blickt er auf die aktive Zeit im Verein zurück.

Beate, das Kita-Team, Eltern und Kinder verabschieden sich von Alfred

Mit den Jahren war ihm der Kindergarten so sehr ans Herz gewachsen, dass er ihm auch in den folgenden gut 16 Jahren treu blieb. Obwohl der pensionierte Berufsoffizier sicherlich zumindest anfänglich oft verständnislose Blicke erntete, war er ab Mai 2002 die „gute Perle“ der Kita. Denn „Reinigungskraft“ drückt bei Weitem nicht das aus, was Alfred in den vergangenen Jahren für den „Marienkäfer“ war. Wenn die Kinder nachmittags mit ihren Eltern nach Hause gingen, sorgte Alfred dafür, dass am nächsten Morgen keine Sandberge mehr im Flur lagen, keine Schnipsel mehr unter dem Basteltisch lagen und die Zahnpasta-Reste der kleinen Marienkäfer in den Waschräumen verschwunden waren. Kurzum: er sorgte dafür, dass sich jedes Kind genauso wohl in unserer Kita fühlte, wie er es tat. Danke, Alfred!

Eine Torte zum Ruhestand